Arbeiten am Computer – Müde Augen und ein verspannter Nacken muss nicht sein!

 8. August 2019 von Christian Suter

Durch die Digitalisierung der Arbeitsplätze blicken viele Menschen stundenlang auf den Bildschirm. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Augen auf Nahe Objekte scharf zu sehen jedoch spürbar ab. Die meisten Menschen bemerken diese Einschränkung ab dem 40igsten Lebensjahr. Eine einfache Lesebrille kann dann zwar Abhilfe schaffen, bringt aber meistens andere Probleme mit sich.

Lesebrillen sind Einstärkenbrillen, bieten also nur in einem kurzen Sehbereich eine optimale Sicht. Lesen Sie beispielsweise mit einer Lesebrille, wird die Tiefenschärfe markant abnehmen. Das Bild in der Ferne wird verschwommen und unruhig. Ein dynamisches Arbeiten mit unterschiedlichen Blickdistanzen ist damit nur noch eingeschränkt möglich. Ein ständiges Suchen nach der idealen Blickdistanz oder ein „über-die-Brille-Schielen“ hilft zwar, ist aber ergonomisch betrachtet nicht wirklich ideal.

Blick mit einer Lesebrille am PC-Monitor. Der Oberkörper ist in einer Fehlstellung, Verspannungen sind die Folge.

 

Abhilfe schaffen die sogenannten Nahkomfortbrillen, welche auch unter dem Begriff „Computerbrillen“ bekannt sind. Im Gegensatz zur reinen Lesebrille ist die Stärke des Glases beim Blick geradeaus reduziert. Dadurch bieten diese Gläser eine höhere Tiefenschärfe als herkömmliche Lesebrillen.

Der deutsche Brillenglashersteller Zeiss hat mit den Officelens-Gläsern ein Produktportfolio entwickelt, mit welchen der persönliche Bedarf der Tiefenschärfe auf das Brillenglas übertragen wird. Dabei gilt der Leitsatz: Je weniger Tiefenschärfe sie benötigen, desto breiter sind die nutzbaren Sehbereiche und desto komfortabler ist das Sehen am Bildschirm. Ein Vermessen des Bildschirms am Arbeitsplatz kann helfen, das ideale Brillenglas für Sie zu finden. Gerne beraten wir Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch über alle Vor- und Nachteile.

Officelens-Gläser können optional mit einem Blaulichtfilter versehen werden. Damit erreicht das energiereiche und kontrastmindernde blaue Licht des Bildschirms Ihre Netzhaut nur in abgeschwächter Form. Ihre Augen bleiben dadurch entspannter und ermüden weniger schnell als mit herkömmlichen Brillengläser.

 

Die drei unterschiedlichen Officelens-Varianten v.l. (BOOK, NEAR, ROOM) Je mehr Tiefenschärfe, desto schmaler die nutzbaren Sehbereiche