Brillengläser gegen Migräne

In der Schweiz leiden ungefähr 10 bis 15 Prozent der Menschen an der neurologischen Krankheit Migräne. Die klassische Migräne wird dabei in Form von wiederkehrenden Kopfschmerzen von mittlerer bis hoher Schmerzintensität wahrgenommen. Häufig ist der Ursprung einer Migräne im Nackenbereich, welcher dann zu einer Kopfseite wandert und dabei einen pulsierenden, pochenden Charakter aufweist. Am stärksten Betroffen ist die Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren.

Akute Lichtempfindlichkeit ist eine häufige Begleiterscheinung von Migräne und kann deren Symptome verstärken. Spezielle lichtleitende Zellen in der Netzhaut werden für diese Lichtempfindlichkeit verantwortlich gemacht. Diese Zellen haben ihr Empfindlichkeitsmaxima bei 484 nm.

Die Acunis Komfortgläser sind speziell auf diese Lichtwellen eingestellt und reduzieren die Lichtempfindlichkeit markant. Die Komfortgläser filtern das störende, blendende Licht heraus und verringern zudem die Blendung beim Absetzen der Brille.

Acunis Komfortgläser gibt es in drei unterschiedlichen Tönungsgraden. Je nach Ausprägung kann zwischen 25%, 50% und 75% Lichtreduktion gewählt werden. Zudem sind die Gläser verkehrstauglich und schützen ganz praktisch vor UV-Strahlung. Alle Gläser sind mit oder ohne Korrektur der Sehstärke erhältlich.

Wer die Wahl hat….

Acunis Komfortgläser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Wer es möglich schnell und einfach will, greift zur Überbrille oder dem Klapp-Vorhänger. Wer aus ästhetischen Gründen lieber etwas Dezenteres bevorzugt, der kann aus vier vorgefertigten Modellen auswählen oder sogar eine eigene Wunschfassung durch uns verglasen lassen. Diese sind dann sogar in der individuellen Korrektur erhältlich.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne beraten wir Sie bei uns im Betrieb!

Cécile Metzger
Augenoptikerin EFZ

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    Erkältung und der Zusammenhang mit den Augen

    Der Tränenkanal verbindet die Augen mit der Nase. Durch ihn wird überflüssige Tränenflüssigkeit abgeleitet. Viren gelangen bei Erkältungen dadurch zurück zum Auge.

    Jeder von uns ist zwei- bis viermal pro Jahr von einer Erkältung betroffen. Bei Kindern läuft sogar 6-10 Mal pro Jahr die Nase. In der Regel sind die oberen Atemwege betroffen. Erkältungen sind zu 90% grippale Infekte, wie sie in der Fachsprache genannt werden. Das heisst, sie werden von Viren verursacht. Die restlichen 10% sind bakterielle Infekte.

    Wieso entzünden sich Augen bei Erkältung

    Der Tränenkanal verbindet die Augen mit der Nase, da durch die Nase die überflüssige Tränenflüssigkeit abgeleitet wird. So gelangen aber bei Infekten umgekehrt auch Keime via Tränenkanal in die Augen und verursachen dort eine Entzündung.

    So lindern Sie die Symptome

    Eine Massage des Tränen-Nasenkanals kann Linderung bringen und Verstopfungen des Tränen-Nasenkanals mindern und Drüsen öffnen. Zur Massage wird mit der Fingerbeere des kleinen oder des Zeigefingers vom inneren Lidwinkel unter sanftem – aber nicht zu leichtem – Druck eine ausstreichende Bewegung zur Nasenöffnung hin gemacht. Führen Sie 4-mal täglich 10 solcher Massagebewegungen durch. Denken Sie daran, vorgängig die Hände sehr gut zu waschen, um nicht weiteren Bakterien den Weg ins Auge zu erleichtern.

    Oftmals hilft auch vorher ein warmer Teebeutel, ein warmer Wattebausch oder einen Waschlappen aufs Auge zu legen. Diese warme Kompresse hilft, den Tränenkanal zu öffnen, und so das Abfliessen der Flüssigkeit zu erleichtern. Drücken Sie dabei die warme Kompresse für drei bis fünf Minuten, etwa fünf Mal täglich, auf die Oberseite des Tränenkanals, bis sich die Verstopfung löst. Alternativ bieten sich Augenmasken und Lidreinigungstücher an.

    Tanja Protopapa
    Augenoptikerin EFZ

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      Was kann eigentlich eine polarisierende Sonnenbrille?

      Unsere Augen können sich auf verschiedene Lichtverhältnisse anpassen. Bei hellem und gleissendem Licht sind unsere natürlichen Anpassungsmöglichkeiten aber begrenzt. Um die Blendung zu minimieren, bieten sich daher Sonnenbrillen an, welche die Lichtmenge reduzieren. Je nach Bedarf unterscheiden sich Sonnenbrillengläser in Farbe, im Grad der Verdunkelung und der Art der Lichtfilterung. (Polarisation)

      Wie funktioniert es?

      Grundsätzlich ist das natürliche Licht nicht polarisiert. Dies bedeutet, dass Lichtstrahlen nicht geordnet, sondern wild durcheinander erscheinen. Dieser Effekt kann durch Streuung an Wolken oder durch Reflexion wie z.B. an Wasseroberflächen und Schnee verstärkt werden.

      Dieses störende, blendende Licht wird nun durch einen Filter neu geordnet und dadurch polarisiert. Dies ermöglicht ein angenehmes und kontrastreiches Sehen. Zusammengefasst bieten sich durch einen Polarisationsfilter folgende Vor- und Nachteile:

      Vorteile:

      • Erhöhter Kontrast
      • Weniger störende Reflexe z.B. beim Autofahren bei nassen Strassen oder reflektierenden Autoscheiben.
      • Klare Sicht durch Wasser (ideal beim Fischen)

      Nachteile:

      • Je nach Art von Displays werden diese nicht mehr oder schlechter erkannt.
      • Eisige Stellen sind unter Umständen nicht mehr als solche zu erkennen (z.B. auf Skitouren)

      Woran können polarisierende Gläser erkannt werden?

      Meistens markieren die Hersteller polarisierender Sonnenbrillen ihre Fassungen. Doch auch ohne Markierung können polarisierende Sonnenbrillen mit einem einfachen Trick erkannt werden. Setzen Sie dazu ihre Sonnenbrille auf drehen ihr Smartphone bei eingeschaltetem Display um 90°. Falls die Helligkeit gleichbleibt, ist die Brille nicht polarisierend. Bei polarisierenden Gläsern sehen Sie mindestens eine teilweise Verdunkelung des Displays.

      Melinda Plüss
      Augenoptikerin EFZ

       

      Haben Sie Fragen oder möchten Sie unsere polarisierenden Sonnenbrillen im Geschäft testen? Gerne nehmen wir uns Zeit für eine Beratung.

        Zu Besuch bei Götti Switzerland

        Die Sonne stand knapp über dem Horizont und die Luft war klar und frisch. Doch auch wenn das Wetter eigentlich zum wandern einlud, hatten wir etwas ganz anderes vor. Der lang geplante Besuch bei Götti stand nämlich auf dem Programm. So schön die Aussicht am Zürichsee in Wädenswil auch war, wartete doch unser Guide Ivan auf uns. Wir blickten daher ein letztes Mal auf das schöne Bergpanorama und fuhren dann mit dem Bus direkt zum Hauptquartier von Götti Switzerland.

        Für diejenigen die nicht wissen, wer oder was Götti ist, gibt es hier einen kleinen Exkurs. Götti ist einer der führenden Schweizer Brillenproduzenten und hat seinen Hauptsitz wie Eingangs erwähnt, in Wädenswil (ZH). Das Team um Firmengründer Sven Götti kreiert, produziert und verschickt von hier seine Brillen in die ganze Welt. Die Kollektion umfasst momentan drei Standbeine. Mit «Götti Switzerland» stehen edle Titanium und Acetat-Fassungen im Fokus, «Götti Perspective» hingegen verbindet Edelstahl mit einer dezenten, rahmenlosen aber hoch funktionalen Optik. «Götti Dimension», die vielleicht zukunftsweisendste, wird mit einem selektiven Lasersintern «ausgedruckt» und zu Brillenfassungen weiterverarbeitet (später mehr… )

        Nach der Verköstigung mit Kaffee und Gipfeli startete unser Rundgang direkt in der «Montage». Mehrere Mitarbeiter setzen hier die vorgefertigten Bauteile zu Brillen zusammen. Was handwerkliches Geschick und ein gutes Auge voraussetzt, sah bei den Profis spielend leicht aus. Wir waren uns einig, nicht mal halb so schnell zu sein. Ivan erklärte uns ausserdem, dass verschiedene Stiftungen in der Schweiz einzelne, einfachere Arbeiten für die «Perspective-Kolletion» vornehmen. Ein sehr vorbildlicher Ansatz wie wir finden.

        Weiter gings in die Herzkammer der «Dimension-Kollektion». Vieles hatten wir davon gehört und waren entsprechend gespannt. Ivan erklärte uns die Methodik des selektiven Lasersinterns, mit dem Brillenfassungen «gedruckt» werden. Mittels Laser werden die verschiedenen Komponenten (Bügel, Front) aus einem Kunststoffblock gelasert. Millimeter um Millimeter arbeitet sich dabei der Strahl nach unten. Um möglichst viel aus dem Materialeinsatz zu holen, wird vorgängig eine optimale Auslastung am Computer bestimmt. Die Ausrichtung der einzelnen Komponenten ist dabei entscheidend für die Qualität des Drucks.

         

        Nach Beendigung des Druckvorgangs werden die einzelnen Komponenten manuell aus dem Würfel entnommen. Wir durften hier selber Hand anlegen und waren tief beeindruckt ob der Qualität.

        In einem weiteren Raum zeigte uns Ivan dann die Weiterverarbeitung. Die gedruckten Elemente werden hier verfeinert, damit die Haptik noch geschmeidiger wird. Da die Technik noch sehr neu ist, werden momentan grosse Fortschritte in der Materialtechnik erzielt. Bereits die zweite Generation der «Götti Dimension» fühlt sich daher viel sanfter an und überzeugt mit einer sehr feinen Oberfläche. Da der Wettbewerb unter den Brillenproduzenten entsprechend gross ist, dürfen wir hier nicht weiter auf die Technik und die Verarbeitung eingehen. Verständlich, wenn man bedenkt wie wichtig heutzutage Know-How ist.

         

        Abschliessend stand der Besuch in der Entwicklungsabteilung an. Die Kreativabteilung kümmert sich nicht nur um neue Modelle und Styles, sondern auch um die Funktionalität der Brillen. Die wird bei Götti grossgeschrieben. Die Schweizer Präzisionsarbeit und die Hingabe entdeckt man in jeder Brillenfassung wieder. Besonders gefallen hat uns das neue Bügelsystem, welche in den neusten «Dimension» Modellen zum Einsatz kommen. Sie sind dezent, ultraleicht und durch die schlaufenförmige Anordnung sogar flexibel. Für alle Ästhetik- und Technikfans ein echter Hingucker!

        Wir möchten bei der Firma Götti noch einmal ganz herzlich für die tolle Führung bedanken. Es war ein super lehrreicher und spannender Tag in Wädenswil 😊

        Christian Suter
        Optometrist B.Sc.